Nachhaltigkeit durch RSPO-Zertifizierung

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RSPO-Zertifizierung für Nachhaltigkeit

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Nutzung von Palmöl – Die RSPO-Zertifizierung

Palmöl besitzt für die Produktion von Waren und Gütern eine immense Bedeutung. Etwa 30 Prozent aller bewirtschafteten Flächen, auf denen Pflanzenöl angebaut wird, haben Palmöl zur Grundlage. Damit liegt Palmöl noch vor Sojaöl auf Rang 1. Zudem steigt die Produktion seit Jahren an. Indonesien und Malaysia stellen die wichtigsten Produktionsländer dar. Verwendung findet das Öl aus den Ölpalmen vor allem in der Industrie, zur Produktion von Nahrungsmitteln oder in der Oleochemie. In Zeiten, in denen mit natürlichen Rohstoffen und Ressourcen oftmals Raubbau betrieben wird, bekommen der Handel und die Verbraucher ein bestimmtes Interesse an Nachhaltigkeit und ökologischem Handeln.

Die RSPO-Zertifizierung setzt genau da an, sie hat die Produktion eines nachhaltigen Palmöls zum Ziel. RSPO steht dabei für „Roundtable on Sustainable Palm Oil“. Hierbei handelt es sich um eine Initiative des World Wildlife Funds (WWF), die 2004 ins Lebens gerufen wurde. Neben dem Ziel, nachhaltige Anbaumethoden zu fördern, geht es auch um die Vermeidung von damit im Zusammenhang stehenden Umweltschäden. Die Initiative beteiligt vor allem Umweltschutzverbände und NGOs, ebenso wie Firmen und Zulieferer im Umfeld der gesamten Wertschöpfungskette von Palmöl.

Relevanz der RSPO-Zertifizierung

Dass Palmöl häufig im Zusammenhang mit Umweltschäden steht, hängt in erster Linie mit der wirtschaftlichen Bedeutung der Förderung von Palmöl für ausgewählte Länder zusammen. Vor allem Malaysia und Indonesien verfügen über enorme Plantagen, die unter anderem auch deshalb existieren können, weil hierfür sehr große Flächen des Regenwaldes gerodet wurden. Dies hat Auswirkungen auf das Ökosystem vor Ort, vor allem aber widerspricht es dem Grundsatz, ökologisch und nachhaltig zu wirtschaften. Die RSPO-Zertifizierung ist das weltweit anerkannte Merkmal dafür, dass Palmöl aus einer nachhaltigen Wirtschaft stammt. Es kann und wird auch dort angewandt, wo Palmöl lediglich einen Teil der nachgelagerten Lieferkette ausmacht.

Internationale Experten, in Form von Umweltverbänden und anderen NGOs, vertreten die Auffassung, dass die genannten Hauptproduzenten vor allem durch eine ökologische und nachhaltige Herstellung profitieren. Auf diese Weise wird die Produktion von Palmöl ein messbarer, erhaltungswürdiger Teil der Wirtschaftsstruktur und hilft somit, die stellenweise auftretende Armut dort zu bekämpfen.

Kriterien für eine RSPO-Zertifizierung

Welchen Stellenwert eine RSPO-Zertifizierung im Vergleich zur Gesamtproduktion an Palmöl einnimmt, verdeutlichen die Mitgliedszahlen des „Roundtable on Sustainable Palm Oil“. Mittlerweile sind mehr als 500 Mitglieder eingetragen, neben Umweltverbänden vor allem auch Unternehmen an jeder möglichen Stelle des Wertschöpfungsprozesses. Die Mitglieder stehen für weit über die Hälfte der gesamten Palmölherstellung. Eine RSPO-Zertifizierung sorgt also dafür, dass harte Kriterien bezüglich der ökonomischen und ökologischen Ausrichtung in der Palmölproduktion eingehalten werden.

– Um für die Produktion von Palmöl benötigte Flächen nutzbar zu machen, darf kein Regenwald gerodet werden.

– Die Beschäftigung Minderjähriger nach den jeweiligen Regelungen des Anbaulandes ist untersagt (Verbot der Kinderarbeit).

– Gesetzliche Vorschriften werden als Vorschriften des RSPO zwingend miteingeschlossen.

Die Ausstellung eines RSPO-Zertifikats durch einen unabhängigen Zertifizierungsdienst, wie beispielsweise BM TRADA, ist nur dann möglich, wenn sämtliche verwandten Rohstoffe aus nachhaltigen und entsprechend zertifizierten Plantagen stammen.

Was sagt das RSPO-Zertifikat aus?

Unternehmen, die eine RSPO-Zertifizierung durch BM TRADA anstreben, wählen den international anerkannten Weg. Die Ausstellung eines RSPO-Zertifikates ist nur dann möglich, wenn Palmöl aus einem nachhaltigen Anbau stamm. Seitens der Vergabe gibt es in ökonomischen, ökologischen und nachhaltigen Fragen bestimmte Dinge einzuhalten. Dabei muss das zu zertifizierende Unternehmen sicherstellen, dass die Einhaltung dieser Standards auch die gesamte Lieferkette miteinschließt. Dies umfasst einerseits die Kontrolle und die Zertifizierung der Anbaubedingungen, ebenso wie die Raffination und Weiterverarbeitung des Palmöls. Schritte der Veredelung werden, ebenso wie Transportwege und Vertriebsmöglichkeiten, miteingeschlossen.

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Die RSPO-Zertifizierung ist auch für Produktketten möglich!

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Lieferketten nach RSPO-Standards zertifizieren lassen

Der erfolgsversprechende Weg, die gesamte Lieferkette des Palmöls zertifizieren zu lassen, ist mit einigen Hürden verbunden. Als Lieferkette wird hierbei definiert, dass ausgehend von Herstellungs- und Produktionsverfahren, auch und gerade die weitergehenden Verarbeitungsverfahren zertifiziert werden. Und zwar bis zur Ankunft beim Kunden, also inklusive des Vertriebs. Seites des RSPO gibt es Vorgaben, wonach jede Produktions- und Handelsstufe für sich genommen eine Zertifizierung aufweisen muss. Es muss sich hierbei um unabhängige Zertifizierungsstellen handelt, die ihrerseits wiederum vom RSPO anerkannt werden.

BM TRADA war das erste unabhängige Zertifizierungsunternehmen, welches die Autorisierung des RSPO erhielt und damit berechtigt ist, RSPO-Zertifizierungen durchzuführen und entsprechende Zertifikate auszustellen. Um welche Art der Zertifizierung es sich handelt, ist abhängig von der Art des Lieferkettensystems.

– Identity Preserved (IP)

Sämtliche Bereiche der Herstellung von Palmöl sind zertifiziert, die Zertifizierung ist bis zur Plantage zurückzuverfolgen. Eine Beigabe von Palmölen aus unterschiedlichen Quellen ist hierbei nicht erlaubt.

– Segregation (SG)

Hierbei gilt dasselbe wie bei Lieferketten nach dem „Identity Preserved“-Verfahren, allerdings dürfen zertifizierte Palmöle unterschiedlicher Quellen vermischt werden.

– Mass Balance (MB)

Mass Balance schafft die Option, auch solche Produkte mit einem Zertifikat zu versehen, die zum Teil selbst zertifiziertes und nicht zertifiziertes Palmöl aufweisen. Der Anteil des verkauften Palmöls, das zertifiziert ist, darf den Anteil des ebenfalls zertifizierten, aber eingekauften Palmöls nicht überschreiten. Es geht hier also um die Überwachung der jeweils maßgeblichen Menge an Palmöl.

Interessant ist diese Option vor allem für solche Unternehmen, die sowohl auf zertifiziertes als auch auf nicht zertifiziertes Palmöl zurückgreifen.

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